Realisierung 2007-08 / GoldenGate

Feierlich eröffnet am 7. Jui 2008!!
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Einladung | Flyer „Jena tüftelt“

freiraumgestaltung | Nach mehr als drei Jahren Vorbereitungszeit entsteht am Neutor [Zugang zum ehemaligen Paradiesbahnhof] das Freiraumprojekt „GoldenGate – Eingang ins Paradies“.
Es ist das inzwischen neunte Teilprojekt der 2004 ins Leben gerufenen Initiative „Adern von Jena“ und wird am 7. Juni 2008 feierlich eröffnet.

Es entsteht ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität: Sitzstufen am Leutra-Ufer laden zum Verweilen am Wasser ein, die Platzfläche aus ortstypischem Kalkstein ist ebenfalls an ihren Rändern durch Sitzgelegenheiten gefasst, ein Apfelbäumchen verweist auf das so genannte Jenaer Paradies, das der Besucher durch das „goldene Tor“ betritt.

Das Tor wird gebildet aus rund 50 Meter Fernwärme-Trasse in Gold. Blickachsen zum Jenzig betonen die schöne und prägnante Umgebung Jenas. An der Trasse installierte Strahler beleuchtet den Ort des Nachts, eine Lichtstele auf der Stadtseite markiert das „GoldenGate“ ins Paradies.

Ein großzügiger Platz ist für Sie entstanden mit Sitzstufen
an der Leutra, die jeden zum Verweilen einladen.

hintergrund | Die Rohrleitungen trennen die Stadt von den Saaleauen, nur wenige Durchlässe ermöglichen den Zugang zum Fluss. Diese Durchlässe als tatsächliche „Eingängen ins Paradies“ zu inszenieren ist eine Idee des Projektes „Adern von Jena“. Die Fernwärmerohre sollen nicht als Barriere, sondern als Schutzwall um eine „grüne Oase“ in der Stadt begriffen werden, nicht als trennendes sondern als schützendes Element.

Diesem Thema widmete sich ein studentischer Wettbewerb, der 2004 an der Bauhaus-Universität Weimar im Rahmen des Masterstudienganges am Institut für Europäische Urbanistik ausgeschrieben wurde. Das mit dem 1. Preis von der Jury ausgezeichnete Konzept „GoldenGate“ von M. Hakiel und B. König sah eine Vergoldung der Rohre und die Ausbildung eines Eingangsplatzes gefasst durch Bahndamm und Fernwärmetrasse vor.