auszeichnungen

ArchitektenkammerThüringen

Thüringer Landschaftsarchitekturpreis 2009 für „GoldenGate“ |

Am 17. September 2009 wurde dem Projekt „GoldenGate – Parkeingang Jena-Paradies“ der Thüringer Landschaftsarchitekturpreis verliehen. Ausgelobt wurde der Preis von der Architektenkammer Thüringen sowie vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt.

Der Entwurf für GoldenGate ist aus einem Studentenwettbewerb „Eingänge ins Paradies“ 2004 des Projektes Adern von Jena hervor gegangen. Der 1. Preis der Studierenden M. Hakiel und B. König [Bauhaus-Universität Weimar] wurde in einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Büro B.A.S. Kopperschmidt + Moczala aus Weimar geplant und realisiert.

Aus der Beurteilung des Preisgerichts:

„Mit dem Beitrag „GoldenGate“ gelingt es ungeachtet der überschaubaren Dimension den Verfassern, auf provokant erfrischende Weise das Prinzip von „Garten“ und „Paradies“ sinnlich erlebbar zu machen. Dass dazu die Transformation eines ungeliebten technischen Alltagsgegenstandes in Form einer Vergoldung angewandt wird, vertieft die Metaphorik der Grundidee, nämlich die Verwandlung von etwas Gewöhnlichem in das Besondere.

Vielschichtige, tief greifende Assoziationen und Widersprüche werden geweckt und Nachdenklichkeit ausgelöst.

Die eingesetzten Mittel sind dabei sparsam und zurückgenommen, der Eingangsplatz der Saaleaue ist richtig positioniert und gut proportioniert. Apfelbaum und polygonaler Plattenbelag stellen weitere Bilder und Verbindungen zur Gedankenwelt des Gartens dar. Das Projekt ist eine geglückte Verbindung von Kunst und Landschaftsarchitektur, eben Gartenkunst.“

Bundesgartenschau Gera-Ronneburg

buga-2007
Adern von Jena wird offizielles BUGA-Begleitprojekt |

Am 8. Dezember 2005 wurde das Projekt „Adern von Jena“ im Rathaus Jena durch den Oberbürgermeister der Stadt Jena, Dr. Peter Röhlinger, und die Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der BUGA 2007 GmbH und Landrätin des Landkreises Greiz, Martina Schweinsburg, offiziell als Begleitprojekt der Bundesgartenschau Gera und Ronneburg 2007 benannt. mehr

Das Konzept der BUGA sieht vor, das Wohn- und Lebensumfeld qualitativ aufzuwerten und Standortvorteile zu schaffen. Im Kleinen verfolgt das Projekt „Adern von Jena“ mit der Aufwertung der Fernwärmetrasse und ihres Umfeldes das gleiche Ziel: mehr Lebensqualität für die Stadt und ihre Bürger.

Durch die „Anstiftung“ zu städtischer Kreativität und das integrative Konzept der „Adern von Jena“ nehmen lokale Akteure die Gestaltung ihrer Umwelt selbst in die Hand, was ein hohes Maß an Identifikation mit dem Projekt und den Fernwärmetrassen samt Umgebung zur Folge hat.

Die Rohre als verbindendes Element zwischen Innenstadt und Südraum in direkter Beziehung zur Saaleaue bieten durch ein vielfältiges Spektrum von Maßnahmen die Möglichkeit, versteckte Qualitäten zu entwickeln und dadurch dem Raum ein neues Image zu geben. Auch die Intention der BUGA ist es durch Infrastruktur belegte Räume neu zu entdecken sowie vorhandene und neue Potenziale herauszuarbeiten.

Das Projekt „Adern von Jena“ hat neben der klassischen Freiraumgestaltung zum Ziel, gerade in Zeiten knapper Kassen Ressourcen zu bündeln und durch das Aufspüren und die Koordination neuer Akteure und Geldgeber die größtmöglichen Synergieeffekte zu erzielen. Darüber hinaus kann das Projekt beispielgebend für andere Kommunen sein, indem es für Stadtwerke bzw. Eigentümer oberirdischer Leitungen modellhafte Lösungsansätze aufzeigt.

Mit der Anerkennung der „Adern von Jena“ als offizielles BUGA-Begleitprojekt möchte die Stadt Jena als Teil des BUGA-Netzwerkes eine größere Öffentlichkeit herstellen.

>> weitere Informationen: www.buga2007.de