Februar 2005 / WasserBotschaft

schülerwerkstatt | Als Auftaktveranstaltung der Aktion „WasserBotschaft“ fand in der Woche vom 7. bis 11. Februar 2005 ein internationaler Workshop mit 68 Schülern aus Jena, Belgien und Polen statt.

Geleitet wurde die einwöchige Kreativ-Werkstatt von Teresa Popp, einer in Jena lebenden Nikaraguanerin, die gemeinsam mit dem Kolumbianischen Mural-Künstler Jose Alberto Jerez den Schülern half, ihre Ideen zu Papier zu bringen.

Gemeinsam erarbeiteten die Schüler Entwürfe zum Thema „Wasser und seine Bedeutung für die Menschen weltweit“. Die Botschaft der Schüler, dass alle Menschen Zugang zu dem lebensnotwendigen Gut haben sollten, erzählen sie in Form einer insgesamt 40 m langen Bildgeschichte. Der Öffentlichkeit präsentiert wurde die „WasserBotschaft“ bei einer Abschlussveranstaltung im Rathaus Jena. Im April soll sie auf die Fernwärmeleitungen der Stadt gemalt werden.

vorgeschichte | Im Rahmen des Projektes „Adern von Jena“ wurden im Sommer 2004 die Wünsche der Jenaer Bevölkerung in einem „Wunscharchiv“ gesammelt. Rund 160 Bürger äußerten ihre Vorstellungen und Ideen zur Gestaltung der Fernwärmerohre und deren näherer Umgebung. Eine Vielzahl der Nutzer der angrenzenden Auenlandschaft sprach sich für mehr Farbe, für Bilder, Bildgeschichten, Comics und Botschaften auf den Leitungen der Fernwärme aus. Diesem Wunsch will das Teilprojekt „WasserBotschaft“ in Kooperation mit dem Eine-Welt-Haus e.V. nachkommen.

realisierung | Vom 25. bis 29. April 2005 wurden in einer weiteren einwöchigen Aktion mit den Schülern aus Jena und aus dem europäischen Ausland die Entwürfe realisiert. Auf der Höhe des Burgauer Weges entlang der Bahnlinie bemalten die Schüler auf Gerüsten in rund 7m Höhe ein 80m langes Teilstück der Trasse. Grundlage für die Rohrbemalung waren die im Februar erarbeiteten Entwürfe. Angeleitet wurden sie abermals von zwei Künstlern aus Mittelamerika, die bereits im Vorfeld Hilfestellung in Form von groben Vorzeichnungen auf die Rohre erbrachten.

WasserBotschaft 2005