Oktober 2013 / BergBlick

Entwurf und Planung | Ein Team aus Masterstudenten der Bauhaus-Universität Weimar [Dominik Ganghofer, Peter Netzer, Lars Nüten] startete bereits Anfang 2012 mit ersten Überlegungen zum Projekt BergBlick. Im Laufe des Jahres konkretisierte sich die Planung und im Herbst folgten erste Gespräche mit der Genehmigungsbehörde.

Der Entwurf sieht vor, die Kondensatstation der Stadtwerke zu umbauen. Sowohl die Konstruktion als auch die Fassade bestehen aus Lärchenholz, das sich insbesondere für den Außenbereich gut eignet, da es witterungsbeständig ist.

Kondensat- und Entleerungshäuschen der Stadtwerke

Kondensat- und Entleerungshäuschen der Stadtwerke

Fotomontage des Aussichtsturms BergBlick

Fotomontage des Aussichtsturms BergBlick

Für die Fassade überlegten sich die Studierenden ein besonderes Detail: Über drei Seiten des Aussichtsturms erstreckt sich ein Fuchs. Das Ornament zeigt sich als halbrunde Aussparungen in der Holzverschalung, die sich pixelartig zu einem Bild zusammen setzen.

Fassadenabwicklung des Aussichtsturms

Fassadenabwicklung des Aussichtsturms

Lichtspiel auf der Zwischenebene

Lichtspiel auf der Zwischenebene

Die Zwischenebene des Turms ist geschlossen, Licht dringt im Wesentlichen durch die Lammellenstruktur in das Gebäude. Die Weite, die Helligkeit und der freie Blick auf der obersten Ebene in sechs Meter Höhe wird – auch durch diesen Kontrast – zu einem besonderen Erlebnis.

Blick in Richtung SaaleHorizontale

Blick in Richtung SaaleHorizontale

Vorgefertigt und vorort errichtet wurde der Aussichtsturm, ebenso wie das Fundament, durch die Auszubildenden des BiW Bau.